Die Malve wirkt reizlindernd, entzündungshemmend und zusammenziehend. Sie wird daher bei Entzündungen der Schleimhäute im Mund- und Rachenraum angewendet.
Auch bei eitrigen Verletzungen und Geschwüren, wie Nagelbettentzündungen, Furunkeln und Unterschenkelgeschwüren, kann sie angewendet werden.
Bei Magen- und Darmkoliken, sowie leichten Durchfällen wirkt die Malve krampflösend.
Die Volksmedizin kennt außerdem Bronchitis, Fieber, Drüsenschwellungen, Weißfluss, Erkältungen und Lungenbeschwerden als Anwendungsgebiete der Malve.
Die Malve wird innerlich als Tee angewendet. Es können dafür die Blüten oder die Blätter verwendet werden.
Malvenblütentee: Es werden 3 - 4 TL (etwa 1,5 - 2 g) getrocknete Blüten mit ca. 150 mL kaltem Wasser angesetzt und kurz aufgekocht. Nach 10 Minuten wird abgeseiht. Ein bis zweimal täglich und vor dem Schlafengehen wird eine Tasse Tee getrunken.
Malvenblättertee: 2 TL (ca. 3 - 5 g) getrocknete Malvenblätter werden mit 150 mL siedendem Wasser übergossen und nach 10 - 15 Minuten abgeseiht. Von dem Tee wird 1 - 2 Mal täglich und vor dem Schlafengehen eine Tasse getrunken.