Mistelpräparate werden begleitend bei Krebserkrankungen eingesetzt. Auch bei degenerativ-entzündlichen Gelenkerkrankungen werden sie verwendet.
Die Wirkung bei Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Epilepsie konnte bisher nicht zweifelsfrei bestätigt werden.
Traditionell wird Mistel auch bei Keuchhusten, Durchfall, eitrigen Wunden, Schwindelanfällen, Ekzemen, Heuschnupfen und zur Steigerung der Immunreaktion angewendet.
Für Misteltee wird 1 TL fein geschnittenes Mistelkraut mit 150 ml kaltem Wasser übergossen. Nach 10 - 12 Stunden wird abgeseiht. Es können 1 - 2 Tassen täglich gegen Bluthochdruck oder zur Vorbeugung von Arteriosklerose getrunken werden.
Mistelpulver kann 3 Mal täglich zu je 2 - 6 g eingenommen werden.