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Mistel


Pflanzenname Deutsch / Latein

Weißbeerige Mistel / Viscum album

Synonyme

Affolter, Bocksbutter, Drudenfuß, Elfklatte, Geißkrut, Guomol, Hexenbesen, Hexenkrut, Hexennest, Immergrüne, Leimmistel, Vogelmistel

Herkunft / Wuchsgebiet

Die Mistel ist von Europa bis Asien verbreitet, wo sie in den wintermilden Regionen anzutreffen ist. Sie wächst auf Laub- und Nadelbäumen und hat verschiedene Unterarten entwickelt, die an die Wirte angepasst sind (Lauholz-, Tannen-, Kiefernmistel).

Allgemeine Beschreibung

Die Weißbeerige Mistel ist ein immergrüner, rundlicher, weit verästelter Busch, der einen Durchmesser von bis zu 1 m erreichen kann. Sie ist ein Halbschmarotzer, da sie den Bäumen, auf denen sie wächst, Wasser und Nährstoffe entzieht.
An den Spitzen der gabeligen Sprosse sitzen die eiförmigen, ledrigen, gelbgrünen Blätter. Ebenfalls an den Enden der Sprosse, aber auch in den Gabeln der Zweige wachsen die gelblichen, unscheinbaren Blüten.
Im folgenden Jahr nach der Blüte reifen die erbsengroßen, weißen bis gelblichen Früchte. Die darin enthaltenen Samen sind von schleimigem Fleisch umgeben.

Inhaltsstoffe / Wirkstoffe

In der Mistel sind verschiedene Proteine (Eiweißstoffe) enthalten. Zu den wichtigsten gehören die Viscotoxine und Lektine, die blutdrucksenkend und zellabtötend wirken.

Ebenfalls enthalten sind Saccharide (Zucker), Phenylcarbonsäuren (z.B. Kaffeesäurederivate), biogene Amine, Phenylpropane und Flavonoide.


Mistel - Anwendungsgebiete »

Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.

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