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Ackerschachtelhalm


Pflanzenname Deutsch / Latein

Ackerschachtelhalm / Equisetum arvens

Synonyme

Schachtelhalm, Zinnkraut, Katzenwedel, Schafheu, Pfannenputzer, Scheuerkraut, Bandwisch, Pferdeschwanz, Schafstroh, Schaftheu

Herkunft / Wuchsgebiet

Der Ackerschachtelhalm ist auf der ganzen Nordhalbkugel in Gebieten mit gemäßigtem Klima verbreitet.

Er bevorzugt lehmig feuchte Böden und wächst z.B. an Weg- und Wiesenrändern, auf Äckern, in Böschungen und Gräben.

Allgemeine Beschreibung

Der Ackerschachtelhalm gehört zu den farnartigen Gewächsen und vermehrt sich somit durch die Bildung von Sporen. Er ist eine mehrjährige Pflanze, die nur mit der unterirdischen Sprossachse überwintert. Die oberirdischen Teile können 10 - 50 cm groß werden.
Im Frühjahr bildet der Schachtelhalm hellbraune bis rötliche Sporentriebe. Aus ihnen bilden sich einige Wochen später die grünen, unfruchtbaren Sommertriebe. An ihnen befinden sich quirlig angeordnete Seitenäste.

Inhaltsstoffe / Wirkstoffe

Hauptbestandteile des Ackerschachtelhalms sind Mineralstoffe, vor allem Kieselsäure und Kaliumsalze.

Weitere wichtige Wirkstoffe sind die Flavonoide, die schwach diuretisch (harntreibend) wirken.
Außerdem sind noch Glykoside und Carbonsäuren enthalten.


Ackerschachtelhalm - Anwendungsgebiete »

Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.

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