Der Sonnenhut wirkt unspezifisch stimulierend auf das Immunsystem und antiphlogistisch (entzündungshemmend). Er wird daher zur Unterstützung der Therapie bei grippalen Infekten, bei Infekten der oberen Atemwege und ableitenden Harnwege, sowie bei schlecht heilenden Wunden eingesetzt.
Die Wirksamkeit bei Abwehrschwäche, Hautentzündungen, Herpes simplex und Krebs ist nicht gesichert. In der Volksmedizin wird die Pflanze auch bei Brandwunden, Insektenstichen, Eierstockentzündungen, Unterschenkelgeschwüren, Abszessen, Nagelbettentzündungen und Prostatabeschwerden eingesetzt.
Angewendet wird der Sonnenhut in Form verschiedener Präparate. Diese sind beispielsweise Tinkturen, Tabletten, Lutschbonbons, Salben und Injektionslösungen und können innerlich und äußerlich angewendet werden. Die Tagesdosis für Presssaft beträgt 6 - 9 ml, für Präparate aus Trockenextrakten 900 mg.