Die Teufelskralle wirkt appetit- und verdauungsanregend, entzündungshemmend und schwach schmerzstillend. So kann sie bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Muskel- und Gelenkrheuma), Schmerzen in der Lendenwirbelsäule, Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit angewendet werden.
In der Volksmedizin wird die Pflanze bei Geburtsschmerzen, Hexenschuss, Kopfschmerzen, Neuralgien, Sehnenentzündung, Weichteilrheumatismus, Wunden, Geschwüren und Furunkeln eingesetzt.
Bei Polyarthritis (chronisch-rheumatische Erkrankung mehrerer Gelenke), Gelenkschmerzen bei Morbus Crohn, Kreuzschmerzen bei Spondylose, Fieber, Gürtelrose, Schuppenflechte, Gesichtsrose, Magen- und Darmkrankheiten soll die Teufelskralle ebenfalls heilende Wirkung zeigen.
Die Anwendung der Teufelskralle kann innerlich und äußerlich erfolgen.
Innerlich wird die Pflanze als Tee eingenommen. Es wird 1 Teelöffel (etwa 4,5 g) getrocknete und zerkleinerte Teufelskrallenwurzel mit 300 mL kochendem Wasser übergossen und 8 Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen. Der Auszug wird abgeseiht und zur unterstützenden Therapie des Bewegungsapparates über den Tag verteilt in 3 Portionen getrunken.
Bei Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit beträgt die Tagesdosis 1,5 g. Der daraus bereitete Auszug wird eine halbe Stunde vor dem Essen getrunken.