Veilchen wirken als mildes Sekretolytikum (Bronchialschleim lösend) und können bei Husten, Reizhusten, Bronchitis und Erkältung eingesetzt werden. Auch bei Entzündungen des Halses, Schluckbeschwerden und Rheumatismus kann das Veilchen angewendet werden.
In der Homöopathie findet die Pflanze außerdem Verwendung bei Asthma, Hautunreinheiten und Ohrenschmerzen. Traditionelle Anwendungsgebiete sind Fieber, Grippe, Magenkatarrhe, Blasenentzündungen, Nierenentzündungen, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Epilepsie, Nervosität und Angstzustände.
Veilchen werden bei Husten und Bronchitis innerlich als Tee oder Sirup angewendet.
Tee: Es werden 10 g Veilchenwurzeln mit 250 mL kaltem Wasser übergossen, kurz aufgekocht und nach 5 Minuten abgeseiht. Davon werden täglich 4 Tassen getrunken.
Sirup: Es werden 100 g Veilchenblüten in 1 L Wasser gekocht und über Nacht ziehen gelassen. Anschließend seiht man ab und löst den Zucker unter Erwärmen in der Flüssigkeit. Der Sirup kann in Flaschen abgefüllt werden. Es wird 3 Mal täglich ein Esslöffel eingenommen.