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Zimt - Anwendungsgebiete


Bei welchen Beschwerden kann Zimt eingesetzt werden?

Zimt wirkt antibakteriell (hemmt das Bakterienwachstum), fungistatisch (hemmt das Pilzwachstum) und motilitätsfördernd (beweglichkeitsfördernd). Außerdem regt er die Absonderung von Magensaft an.

Einsatz findet er bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden wie leichten, krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden, Völlegefühl und Blähungen.

Nicht gesichert ist die Wirkung von Zimt bei Altersdiabetes zur Blutzuckersenkung, Durchfall, Menstruationsbeschwerden und Pilzerkrankungen.

In der Volksmedizin wird Zimt auch bei Husten, Bronchitis, Fieber, Erkältung, Heiserkeit, Nervenschmerzen, Zahnschmerzen und Wechseljahrsbeschwerden angewendet.

Anwendung (Anwendungsgebiete / Art der Anwendung / Dauer der Anwendung)

Anwendung findet Zimt innerlich als Tee. Dafür wird 1 TL (0,5 - 1g) zerkleinerte Zimtrinde mit ca. 150 mL heißem Wasser übergossen. Zugedeckt wird 10 - 15 Minuten ziehen gelassen und anschließend abgeseiht. Bei Verdauungsbeschwerden wird nach dem Essen eine Tasse frischer Tee getrunken. Zur Anregung des Appetits kann 2 - 4 Mal täglich eine halbe Stunde vor dem Essen eine Tasse Tee getrunken werden.

Zimt sollte nicht gekocht werden und beim Ziehen abgedeckt werden, da sich sonst das wirksame Zimtöl verflüchtigt.


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Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.

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