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Altenpflegeheim

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Was sind Altenheim und Altenpflegeheim?

Ein Altenheim ist ein Haus, in dem alte Menschen betreut und gepflegt werden. Altenheime werden oft auch Seniorenheim oder Seniorenresidenz genannt. In einem solchen Heim leben viele ältere Menschen unter einem Dach und werden von Pflegekräften und anderen Mitarbeitern betreut. Senioren gehen meist dann in ein Altenheim, wenn sie nicht mehr ausreichend zu Hause versorgt werden können. Dementsprechend ist das durchschnittliche Alter in den Heimen hoch. Insgesamt lebt aber nur ein relativ geringer Teil der älteren Menschen im Heim, da sehr viele noch von Angehörigen oder ambulanten Pflegediensten im häuslichen Umfeld betreut werden können.

Wann ist die Unterbringung in einem Altenheim sinnvoll?

Ein Leben im Altenheim kann aus mehreren Gründen angebracht sein. Häufig geht ein älterer Mensch dann in ein Heim, wenn die Versorgung in der eigenen Wohnung nicht mehr ausreichend durchgeführt werden kann. Das hat im Wesentlichen gesundheitliche Gründe. Knapp die Hälfte der Bewohner im Altenheim ist aufgrund einer Demenz (Verlust geistiger Leistungsfähigkeit) dort. Andere Gründe sind Krankheiten und Verletzungen sowie psychische Störungen, die die eigene Versorgung oder eine häusliche Pflege nicht mehr im ausreichenden Maße ermöglichen. Nicht selten möchten Angehörige aber weiter ihrem Beruf nachgehen oder umgekehrt die Senioren ihren Angehörigen durch die benötigte Pflege nicht zur Last fallen. Dann können auch Senioren mit geringeren Einschränkungen in ein Heim ziehen.

Heimbewohner können aber bereits zu einem Zeitpunkt in einer Einrichtung untergebracht werden, bei dem sie keine oder nur eine geringe pflegerische Versorgung benötigen. Das gilt besonders für Wohnheime, die eher das soziale Zusammenleben als die eigentliche Altenpflege in den Vordergrund stellen. Im Altenheim können die Gesundheit, der soziale Umgang und die geistige Leistungsfähigkeit gefördert werden.

Welche Arten von Altenheimen gibt es?

Der Oberbegriff der Altenheime kann unterteilt werden in Altenwohnheime, Altenheime an sich sowie Altenpflegeheime. Die Einrichtungen unterscheiden sich darin, wie selbstständig die Senioren noch ihren Alltag bestreiten und wie intensiv sie betreut werden. Die Grenzen zwischen den Heimtypen sind fließend. Es finden sich viele Heime, die eine Kombination der drei Arten unter einem Dach darstellen.

In einem Altenwohnheim leben ältere Menschen, die zumeist nur eine geringe Unterstützung in ihrem Alltagsleben brauchen. Sie sollen vor allem am sozialen Leben teilnehmen können. Die Senioren können z. B. gemeinsam essen, leben aber in eigenen Wohnungen innerhalb des Heims. Dort finden sich auch Notfallvorrichtungen. Bei Bedarf können die Bewohner zwischenzeitlich auch pflegerisch versorgt werden.

Im Altenheim wird die Haushaltstätigkeit (z. B. Essenszubereitung, Putzen) schon von der Institution übernommen, und die Unterstützung für die Senioren ist etwas größer. Dennoch leben die Bewohner meist in Zimmern mit individueller Einrichtung und können ihren Tagesablauf selbstständig gestalten.

Ein Altenpflegeheim (oft einfach Pflegeheim genannt) ist für Senioren gedacht, die meist rund um die Uhr intensiv gepflegt und betreut werden müssen. Die Pflege des alten Menschen steht hier im Vordergrund und nur in zweiter Linie die soziale Eingliederung.

Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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