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Hausmittel gegen Vergesslichkeit

Welche Hausmittel helfen bei Vergesslichkeit?

Dass ältere Menschen häufiger dazu neigen so manche Dinge zu vergessen, das ist allen bekannt. So geht es aber keineswegs nur älteren Menschen. Im Alltag wird immer mehr gefordert und immer häufiger geraten Menschen in Stress. Umso höher der Stresspegel ist, desto stärker werden die Nervenzellen im Gehirn geschädigt. Auch wenn das Gehirn ein noch immer größtenteils unerforschtes Terrain ist wissen wir inzwischen, dass die Nervenzellen auf geniale Weise sich stets regenerieren können. Nur weil man also vermehrt Termine, Namen oder Aufgaben vergisst, ist dies noch lange kein Grund den Kopf hängen zu lassen, den mit etwas Training, etwas Ruhe und ein bisschen weniger Stress, kann die Vergesslichkeit zurückgelassen werden.


Auf eigene Faust eine verstärkte Vergesslichkeit zu behandeln ist nur dann sinnvoll, wenn nicht zusätzlich eine Verwirrtheit besteht oder zu entstehen scheint. Auch größere Erinnerungsstücke sollten einen dazu anregen, einen Arzt zu konsultieren und sich einer sorgfältigen Untersuchung zu unterziehen.

Zur Steigerung der Konzentrations- und Gedächtnisfähigkeit, besonders bei altersbedingter Leistungsminderung empfiehlt sich Ginkgo. Die Extrakte aus den Ginkgo-Blättern unterstützen die Durchblutung, während die enthaltenen Kapillaren für eine verbesserte Sauerstoffversorgung im Gehirn sorgen. Auch konnte eine erhöhte Ausschüttung von Dopamin, also Glücksgefühlen durch die Einnahme von Ginkgo-Präparaten festgestellt werden, wodurch die Merkfähigkeit positiv unterstützt wird.

Da Vergesslichkeit oft im direkten Zusammenhang zu Stress steht, empfiehlt sich die Heilpflanze Rosenwurz zur effektiven Behandlung der Vergesslichkeit und des Leistungsabfalls. Wissenschaftliche Studien darüber fehlen bislang allerdings im ausreichenden Maß. Rosenwurz ist in Deutschland nur in Form von Kapseln als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.

Bei Demenz-Erkrankungen, wie etwa Alzheimer wird gern zu Schneeglöckchen gegriffen. In Schneeglöckchen ist der Wirkstoff Galatamin enthalten, was zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit des Gehirns sorgt. Außerdem werden durch die Einnahme entsprechender Präparate die Nervenzellen weniger schnell abgebaut, wie es ohne der Behandlung der Fall wäre.

Die Taigawurzel ist ein gern genutztes Heilmittel der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie soll dafür sorgen, dass Belastungen besser ertragen werden und die Konzentration so steigern. Es ist nicht zu empfehlen, die Taigawurzel einzunehmen, wenn man an zu hohem Blutdruck leidet.

Pflanzliche Heilmittel können die Konzentrationsfähigkeit verstärken und so auch die Vergesslichkeit verringern. Zusätzlich sollte man das Gehirn aber auch trainieren. Eine Variante ist beispielsweise tanzen, denn während man Schrittfolgen lernt, muss außerdem die Körperkoordination und das Taktgefühl trainiert werden. Gehirnzellen und -verbindungen werden so angeregt zu wachsen.



Letzte Aktualisierung am 20.12.2011.

Natürliche Hausmittel

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