Zu Beginn einer Untersuchung ist es wichtig viele Faktoren durch zu sprechen, die für das Asthma verantwortlich sein können. Es ist wichtig über die Zeit, die Intensität und die Art der auftretenden Beschwerden zu sprechen. Auch über familiäre Erkrankungen und berufliche Situationen und den eventuellen Zusammenhang mit bestimmten Nahrungsmitteln sollte gesprochen werden. Oft besteht nach diesem Gespräch schon ein Anfangsverdacht.
Aber damit ist nicht alle getan, was nun folgen kann sind bestimmte Allergie Tests, wie z.B.
Diese Tests helfen das Allergen herauszufinden, welches für das allergische Asthma verantwortlich ist.
Bei allergischem Asthma ist es aber auch noch wichtig einen Lungenfunktionstest durchzuführen.
Es gibt drei Hauptverfahren bei der Lungenfunktionsdiagnostik:
Das Spirometer ist ein diagnostisches Verfahren mit dem man das Lungen und das Atemvolumen bestimmen kann. Man muss bei dieser Untersuchung in ein Gerät mit einem Mundstück „hineinpusten". Dabei können verschiedenen Messwerte erfasst werden.
o Die Vitalkapazität ist das Volumen, dass man maximal ein- und dann wieder ausatmen kann, also das maximale Lungenvolumen
o Einsekundenkapazität ist das Volumen, dass bei maximaler Einatmung innerhalb einer Sekunden bei schnellst möglichster Ausatmung ausgeatmet werden kann
Ein Mensch mit Asthma kann nicht so schnell ausatmen, wie ein gesunder Mensch, deswegen dient dieses Verfahren um das allergische Asthma diagnostizieren zu können.
Expiratorischer Spitzenfluss bedeutet so viel wie die Stärkste Strömung beim ausatmen. Man muss mit maximaler Kraft in ein Gerät hineinpusten. Dieses Gerät kann die Strömungsgeschwindigkeit der Luft messen. Es ist ein Gerät mit dem man auch zu Hause Tests durchführen kann um z.B. Tageszeitliche Schwankungen zu berücksichtigen. Das Peak-Flow-Meter ist auch für eine Überprüfung einer bereits begonnenen Therapie praktisch um deren Nutzen festzustellen.
Bei der Body- oder Ganzkörper-Plethysmographie wird wie auch bei den anderen Verfahren Luft in ein Gerät gepustet. Man sitzt dabei in einer Luftdicht abgeschlossenen Kammer. Durch ein Mundstück wird regelmäßig Luft ein und ausgeatmet. Die Besonderheit, beim Body- oder Ganzkörper-Plethysmographie besteht darin, dass der Atemwegswiderstand gemessen werden kann. Dieser ist bei Asthmatikern niedriger, da die Luftwege verengt sind und das ausatmen schwerer fällt. Ein weiterer wichtiger Messwert bei der Messung mit dem Body- oder Ganzkörper-Plethysmographie ist das Residualvolumen. Das ist das Volumen, das während der Messung zwischen Ein- und Ausatmung in der Lunge verbleibt. Bei Asthmatikern verbleibt zu viel Residualvolumen in der Lunge.
Nach der Untersuchung kann man in der Regel feststellen, welchen Schweregrad das allergische Asthma einnimmt. Es gibt vier Einteilungsstufen für Asthma.
Erste Stufe
Zweite Stufe
Dritte Stufe
Vierte Stufe