Tierhaarallergie - Diagnose
Provokationstest, Bluttest und Hauttest
Es gibt verschieden Möglichkeiten eine Tierhaarallergie festzustellen und zu testen. Als erstes ist es wichtig in einem Gespräch mit dem Arzt festzustellen welche Ursachen für eine allergische Reaktion in dem jeweiligen speziellen Fall vorliegen könnten. Daraufhin können dann verschiedene Testvarianten angewendet werden um zu einem Ergebnis zu kommen.
- Provokationstest
- Blutest ( IgE-Test)
- Hauttest (Intrakutantest oder Pricktest)
- Provokationstest
Wenn man schon einen Verdacht hat, dass man eventuell allergisch auf sein Haustier ist, kann man einen Provokationstest durchführen. Hierbei werden Allergene der Tiere direkt an die Nasenschleimhaut geführt. Anhand der Reaktion kann man feststellen, ob es wirklich das eigene Haustier ist. Oder ob es z.B. nur eine Hundehaarallergie ist oder nur eine Katzenhaarallergie. Bei dieser Testform ist jedoch zu beachten, dass ein Arzt dabei sein muss! Wenn es wirklich das entsprechende Allergen ist und es wird an die Nasenschleimhaut geführt, können heftige Reaktionen ausgelöst werden, die bis zum anaphylaktischen Schock führen können. Deshalb ist es wichtig, dass ein Arzt diese Untersuchung überwacht, um im Notfall geeignete Maßnahmen durchzuführen.
- Bluttest
Im Blutest kann man nach speziellen Faktoren suchen, die eine Entzündungsreaktion hervorrufen, sogenannte IgE. Jedoch ist Vorsicht geboten, denn auch andere Ursachen können neben einer Allergie, Beispielsweise Infektionen Ursache für diese Faktoren sein. Es ist deswegen wichtig spezielle Antikörper gegen Tierhaarallergene zu finden um andere Ursachen ausschließen zu können. Besonders bei Kindern wird häufig eine Blutuntersuchung durchgeführt. Denn eine direkte Konfrontation mit den Allergenen ist auch für Erwachsene gefährlich und erst recht für Kinder. Viele Eltern wollen das ihrem Kind ersparen, wenn ohnehin droht, das geliebte Haustier weggeben zu müssen.
- Hauttest (Intrakutantest oder Pricktest)
Bei einem Hauttest werden die in Frage kommenden Allergene mit der Haut in Verbindung gebracht. Dabei gibt es auch hier verschieden Möglichkeiten. Die Allergen können auf die Haut gestrichen werden oder mit einer Lanzette ein wenig in die Haut gestochen werden, dies stellt den Pricktest dar. Man kann das Allergen auch unter die Haut spritzen (Intrakutantest). Dieser Test ist sehr schmerzhaft und bei Kindern ungeeignet.
Nach einer bestimmten Zeit zeigen sich bei einer Allergie Rötungen oder Quaddeln auf der Haut und man kann nun feststellen, welches Allergen für diese Reaktion verantwortlich ist. Wenn ein unsicheres Ergebnis vorliegt, wird nach einem Prick oder Streichtest ein Intrakutantest gemacht, dieser Test ist noch etwas genauer ist aber wiegesagt auch schmerzhafter.
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Letzte Aktualisierung am 08.12.2008.
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