Eine Maßnahme die bei konservativer Behandlung unumgänglich ist, ist die Trennung von dem Tier. Es müssen möglichst viele Auslöser der Allergie umgangen werden, das nennt man Allergenkarenz. Es ist die einzige Möglichkeit die Beschwerden stark zu vermindern ohne eine aufwendige Therapie durchzuführen. Man verbessert dadurch die momentan Situation, aber keine Ursache der Krankheit.
Man kann versuchen den Kontakt zu den Auslösern z.B. Katzen zu meiden, wenn das aber nicht möglich ist, dadurch das es in der Nachbarschaft Tiere gibt oder man in einer ländlichen Gegend wohnt, in der man die Allergene kaum vermeiden kann, muss eine medikamentöse Therapie erfolgen. Diese Therapie kann sehr verschieden sein je nach dem, ob es eine akute allergische Reaktion ist, oder ob ein Medikament dauerhaft eine Reaktion abschwächen soll etc. Es werden sogenannte Antihistaminika gegeben, aber auch ß2-Sympathomimetika oder verschieden Asthmamedikamente.
Eine weitere Form die Allergie zu bekämpfen, ist die der Hyposensibilisierung.
Der Körper soll sich durch die ständige Konfrontation mit den Allergenen erkennen, dass er nicht mit einer Entzündungsreaktion zu reagieren braucht, er soll sich sozusagen die Allergene als „normal" und nicht als bösartig zusehen.
Bei der Hyposensibilisierung wird in geringen Dosen und wöchentlich ansteigend dem Betroffenen das Allergen zu geführt. Dabei gibt es zwei Darreichungsformen. Die Allergene können gespritzt werden oder über Tropfen die unter der Zunge aufgetragen werden, dem Körper zugeführt. Neuerdings gibt es auch Allergen-Tabletten. Die Symptome die bei der Darreichungsform unter der Zunge auftreten sind nicht so ausgeprägt, wie die bei der Therapie über Spritzen. Mittlerweile gibt es gute Erfolge bei der Therapie.