Berufsbedingte Allergien - Hinweise
Rechtzeitig vorbeugen
Zur Vorbeugung einer berufsbedingten Erkrankung können folgende Maßnahmen sehr hilfreich sein:
- Setzen Sie sich schon im Vorfeld mit den gesundheitlichen Anforderungen im angestrebten Beruf auseinander.
- Besonders Atopiker haben ein höheres Risiko eine Berufshautkrankheit zu entwickeln. Gehören Sie zu dieser Gruppe, so sollten Sie bei der Auswahl des Berufs besonders achtsam sein.
- Informieren Sie sich bei einer qualifizierten medizinischen Berufsberatung über die hautbelastenden Berufe.
- Wichtig ist, dass besonders hautempfindliche Menschen von Anfang an wissen sollten, wie sie sich konsequent und richtig im angestrebten Beruf schützen können.
- Am Arbeitsplatz sollten Sie keinen Schmuck tragen, da sich darunter allergie-auslösende Substanzen festsetzen können.
- Vermeiden Sie gepuderte Latex-Handschuhe.
- Achten Sie bei den Handschuhen auf eine geeignete Passform und Undurchlässigkeit für den jeweiligen Schadstoff, mit dem gearbeitet wird.
- Tragen Sie ihre Handschuhe nicht zu lange.
- Tragen Sie regelmäßig eine Schutzsalbe auf die Haut auf, die auf den jeweiligen Schadstoff abgestimmt ist. Eine schonende Reinigung und die sorgfältige Pflege nach der Arbeit ist sehr wichtig.
- Schädigende Flüssigkeit sollten Sie sofort entfernen und nicht eintrocknen lassen.
- Lassen Sie sich von ihrem Betriebsarzt regelmäßig auf bestimmte Giftstoffe untersuchen.
- Sie sollten an Unterweisungen und Schulungen zu Gesundheitsgefährdungen an ihrem Arbeitsplatz teilnehmen.
- Reiben Sie sich am besten vor der Arbeit mit Paraffinöl ein, da sie das Eindringen von Wasser in die Haut verhindert und somit Hautschäden, Entzündungen oder Ekzeme effektiv vorbeugen kann.
« Berufsbedingte Allergien - Prognose
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.
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