Typischerweise entwickelt sich ein allergisches Kontaktekzem nur an den Hautstellen, die zuvor mit dem Allergen in Kontakt gekommen sind, das heißt ein direkter Hautkontakt mit dem allergie-auslösenden Arbeitsstoff ist Voraussetzung für die Entwicklung einer Allergie. Unter Umständen können auch bei einer intensiven Sensibilisierung, frühere Ekzeme erneut aufflammen, auch wenn das Allergen aktuell nicht direkt an dieser Stelle eingewirkt hat. Das Allergen kann auch verschleppt werden, z.B. kann eine Nagellackallergie nach Reiben der Augen zu allergischen Reaktionen an den Augenlidern führen.
Das allergische Kontaktekzem führt zu einer Vielzahl von Beschwerden, diese wären unter anderem:
Neben der IgE-vermittelten allergischen Reaktion gibt es auch die IgG-vermittelte Spätreaktion, welches erst sechs bis zwölf Stunden nach Allergeninhalation auftreten kann. Leitsymptom des allergischen Asthmas ist die anfallsweise auftretende Atemnot, die durch eine allergisch bedingte Verengung der Luftwege verursacht wird. Die Patienten haben Schwierigkeiten mit der Atmung, die Ausatmung ist verlängert und erschwert, so dass unter Umständen beim Atmen Pfeif-, Zisch- und Brummgeräusche zu hören sind. Die Patienten leiden zudem auch unter (Reiz-)Husten mit zähem schleimigem Auswurf, Kurzatmigkeit, Fieber, Nasenlaufen und Entzündungen der Augenbindehäute.
Eine zu starke Verengung der Luftwege kann zu einem akuten Asthma-Anfall führen, die sichzunächst durch starke Atemnot und Engegefühl im Brustbereich bemerkbar macht. Diese Situation wird auch als Status asthmaticus bezeichnet und kann wenige Sekunden bis mehrere Stunden, manchmal sogar bis zu mehreren Tagen, anhalten. Auch hier handelt es sich wie bei einem allergischen Schock (anaphylaktischer Schock) um eine Notfallsituation, die schnelles ärztliches Eingreifen erforderlich macht.
Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine allergisch-entzündliche Reaktion der Lungenbläschen auf organische (Arbeits-) Stäube. Mit der Zeit kommt es bei dieser Erkrankung zu einem Umbau des Lungengewebes in Bindegewebe, die nicht mehr umkehrbar ist und die Funktion stark einschränkt. Man unterscheidet zwischen einem akuten und chronsichen Verlauf.