Berufsbedingte Allergien - Ursachen
250 verschiedene Auslöser
Mittlerweile kennt man als Auslöser einer arbeitsbedingten allergischen Atemwegserkrankung etwa 250 verschiedene Arbeitsstoffe. Folgende Berufsgruppen sind besonders stark durch die unten aufgeführten Arbeitsstoffe gefährdet, die unter Umständen Ursache einer allergischen Reaktionen sein können:
- Bäcker: Mehl, Enzyme
- Gesundheitswesen: besonders Latexhandschuhe, Desinfektionsmittel
- Landwirt: Enzyme, Tierhaare (Rind, Pferd, Ratte), Blütenpollen, Schimmelpilzsporen
- Waschmittelindustrie, Papierherstellung: Enzyme
- Lötarbeitsplätze: Kolophinum
- Gärtner: Blütenpollen
- Schreiner: Schimmelpilz
- Baugewerbe: Zement, Beton, Kunstharze, Metalle, Farben
- Friseur: Dauerwellmittel, Farben, Blondierungsmittel, Haarshampoo, Gummihandschuhe
- Elektroindustrie: Lötmittel, Metalle, Metallkleber
- Holzbearbeiter: Hölzer, Klebestoffe, Beize, Holzschutzmittel
- Kunststoffindustrie: Unausgehärtete Kunstharze
Des Weiteren können folgende Allergene ein berufsbedingtes allergisches Asthma hervorrufen:
- Tierische Allergene: Nutztiere, Vögel, Insekten, Hausstaub- und Vorratsmilben u.s.w.
- Pflanzliche Allergene: Blumenpollen, Sträucherpollen, Mehl, Tabakblätter, Tee, Kaffeebohnen, Rizinus, Henna u.s.w.
- Biologische Enzyme: Amylase, Zellulase, Papain, Pankreatin, Trypsin, Pektinase u.s.w.
Als Auslöser von berufsbedingten Hauterkrankungen kommen auch mehrere Arbeitsstoffe in Frage. Zu den häufigsten Auslösern gehören:
- Epoxidharz
- Isothiazolinone (Konservierungsmittel in Kühlschmierstoffen)
- Nickel
- Gummi
- Kaliumchromat
- Glutaraldehyd und Glyoxal (Desinfektionsmittel)
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Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.
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