Durch eine Hyposensibilisierung kann meist die Symptomatik einer Allergie langfristig deutlich vermindert werden. Es wird auch meist verhindert, dass die Allergie sich ausweitet, also dass sich z. B. aus einem Heuschnupfen zusätzlich ein allergisches Asthma entwickelt. Bei einer Allergie gegen Bienengift oder Wespengift sind die Aussichten am besten, aber auch bei vielen anderen Allergien, z. B. gegen Pollen, Tierhaare, Schimmel oder Hausstaubmilben, zeigt die Therapie bei den weitaus meisten Betroffenen Erfolge. Allgemein ist die Hyposensibilisierung besser wirksam, wenn nur wenige Stoffe die Allergie verursachen, die Allergie noch nicht so lange besteht und der Patient jünger als 40 Jahre ist. In der Regel ist die spezifische Immuntherapie durch die Gabe von Spritzen die sinnvollste Variante.
In manchen Fällen kann es auch vorkommen, dass die Beschwerden der Allergie unter einer Hyposensibilisierung nicht zurückgehen, oder dass die Symptome später erneut auftreten. Sollte nach einer zunächst erfolgreichen Hyposensibilisierung die Allergie wieder auftreten, so kann die Behandlung wiederholt werden.