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Altersdepression - Therapie


Eine Depression muss nicht hingenommen werden, gezielte Behandlung ist möglich und häufig notwendig...

Eine Depression im Alter ist eine ernstzunehmende Erkrankung die eine fachgerechte Behandlung erfordert.

Diese richtet sich neben der symptomatischen Therapie der depressiven Stimmung auch nach der Entstehung der Depression und eventuellen Grunderkrankungen.

Da ältere Menschen meist unter mehreren Erkrankungen gleichzeitig leiden gestaltet sich die Therapie wesentlich schwieriger als bei jüngeren Patienten.

Im Alter werden meist mehrere verschiedene Medikamente eingenommen, weshalb es bei der medikamentösen Therapie nicht selten zu unerwünschten Wechselwirkungen kommt. Auch die Organe sind nicht mehr so funktionsfähig wie bei jüngeren Menschen.

Deshalb sollte bei der Therapie der Altersdepression mit Antidepressiva zunächst eine niedrige Einstiegsdosierung gewählt werden. Auf Begleiterkrankungen wie Parkinson, Demenz, Prostatahyperplasie, Glaukom oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen muss dabei besonders Rücksicht genommen werden.

Besonders neuere Antidepressiva zeichnen sich jedoch durch immer seltener werdende Nebenwirkungen aus und sind besonders in der Therapie der Altersdepression sehr beliebt.

Wichtig ist auch eine ausreichend lange Einnahme des Antidepressivums, auch wenn die Beschwerden bereits zurückgegangen sind, da es sonst zu erneuten Rückfällen kommen kann.

Eine Alternative zur Therapie mit Antidepressiva stellen pflanzliche Arzneimittel, wie Johanniskraut, dar. Sie sind besonders in der Therapie der leichten bis mittelschweren Depression sehr wirksam. Die stimmungsaufhellende Wirkung ist hier jedoch erst nach 6 bis 8 Wochen zu erwarten.

Auch die individuellen Auswirkungen der Depression auf Familie und Freizeit müssen berücksichtigt werden.

Deshalb stützt sich besonders die Therapie der Altersdepression nicht nur auf die medikamentöse Therapie mit Antidepressiva, auch Soziotherapie und Psychotherapie sind entscheidende Faktoren.

Besonders häufig wird bei älteren Menschen auch eine Verhaltenstherapie eingesetzt, bei der durch Entspannungsverfahren die Angst vieler alter Menschen abgebaut wird.

So könne Selbstsicherheit und soziale Kontakte verbessert werden.

Daneben werden durch Ergotherapie und Gedächtnistraining psychomotorische Fertigkeiten trainiert. Dies steigert nicht zuletzt auch das Selbstwertgefühl und die Lebensfreude der Betroffenen.



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Letzte Aktualisierung am 15.02.2009.

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