Der Begriff Depression leitet sich vom lateinischen Verb „deprimere" = „niederdrücken" ab. Sie bezeichnet einen Zustand psychischer Niedergeschlagenheit, der über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt. In der psychiatrischen Terminologie wird dann von einer depressiven Episode gesprochen.
Die sogenannte Altersdepression bezeichnet eine spezielle Form depressiver Episoden bei älteren Menschen. Sie entwickelt sich zum einen aufgrund der Veränderung von Lebensumständen sowie einer Veränderung der Nervenzellen im Gehirn.
Die Altersdepression ist die häufigste Erkrankung im Alter und gewinnt besonders mit der Zunahme älterer Menschen in der Bevölkerung immer mehr an Bedeutung. Etwa 10-20% der älteren Menschen leiden unter Altersdepressionen, in Pflegeheimen liegt der Anteil sogar bei 30%.