Schätzungsweise vier Millionen Deutsche leiden unter dieser Erkrankung.
Aufgrund der hohen Dunkelziffern schwanken die Zahlen jedoch sehr stark.
Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. Statistisch gesehen macht etwa jeder Fünfte in seinem Leben eine Depression durch.
In der Medizin fällt die Diagnose einer Depression in den Bereich der sogenannten affektiven Störungen. Affektive Störungen beziehen sich auf die gesamte Gefühlswelt des Einzelnen. Es sind seelische Erkrankungen die sich auf die Stimmung und den Antrieb auswirken.
Der Begriff Depression leitet sich vom lateinischen Verb „deprimere" = „niederdrücken" ab. Er bezeichnet einen Zustand psychischer Niedergeschlagenheit, der über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt. In der psychiatrischen Terminologie wird dann von einer depressiven Episode gesprochen.
Dabei kann zwischen leichten, mittleren und schweren depressiven Episoden unterschieden werden.
Die Zahl der depressiven Erkrankungen hat besonders in den Industrieländern in den letzten Jahren stark zugenommen.
Die Gründe für diesen Anstieg sind noch weitestgehend unklar.
Letzte Aktualisierung am 15.02.2009.