Unter dem Namen Ecstasy werden eine Reihe verschiedener Substanzen zusammengefasst, die eine ähnliche Wirkung auf den Körper ausüben.
Die wichtigsten Vertreter sind:
Bei all diesen Stoffen handelt es sich um sogenannte psychotrope Substanzen. Psychotrop bedeutet dabei „die Psyche anregend". Das Präparat ruft also eine amphetamintypische und halluzinogene Wirkung hervor, das heißt, es löst eine Stimmungsaufhellung und Euphorisierung Stimmung hervor.
Der Höhepunkt der euphorisierenden Wirkung wird dabei nach etwa einer Stunde erreicht.
Man geht davon aus, dass Ecstasy eine sogenannte „Triggerfunktion" einnimmt. Das heißt, wenn Personen bereits eine Veranlagung für psychische Erkrankungen haben, kann die Krankheit durch Ecstasy zum Ausbruch kommen.
So erklärt sich auch die Entstehung einer Depression nach Ecstasy-Konsum.
Eine aktuelle Studie der britischen Cambridge University konnte eine Veränderung des Gehirns durch längerfristigen Ecstasy-Konsum nachweisen.
Man vermutet außerdem, dass die Substanz in den Stoffwechsel der Botenstoffe im Gehirn (Neurotransmitter) eingreift und so eine Erhöhung der Konzentration von Serotonin bewirkt.
Serotonin ist eine Art Glückshormon und führt zu einer vorübergehenden Stimmungsaufhellung. Es ist außerdem der Entscheidende Transmitter bei der Entstehung von depressiven Episoden.
Die Reserven von Serotonin sind nach Ecstasy-Konsum ausgeschöpft, was beim Betroffenen eine Art depressiven Kater hervorruft und diese in ein Stimmungstief fallen.
Diese Komplikationen treten jedoch nach einmaligem Gebrauch von Ecstasy kaum in Erscheinung, sondern entwickeln sich erst nach einer gehäuften Dosis von etwa 40 Tabletten.