Die Hauptgefahr beim Konsum von Ecstasy liegt in den möglichen Folgewirkungen und Komplikationen.
Die Betroffenen leiden oft unter Derealisationsstörungen und Panikattacken.
Auch länger andauernde depressive Episoden kommen dabei nicht selten vor. Wobei die Neigung zur Depression nachweislich zunimmt, je länger der Konsum durchgeführt wird.
Die Erkrankung an einer Depression ist durch eine Reihe von spezifischen Symptomen gekennzeichnet:
1. Die sogenannte Stimmungseinengung, also der Verlust der Fähigkeit sich zu freuen
2. eine Antriebshemmung
3. innere Unruhe
4. Schlafstörungen, häufig gekennzeichnet durch erwachen in den frühen Morgenstunden
Als Begleitsymptome treten daneben häufig soziale Selbstisolation, Müdigkeit, verringerte Konzentrationsfähigkeit und Entscheidungsfähigkeit auf. Das Denken ist verlangsamt beziehungsweise blockiert (Denkhemmung).
Außerdem leiden Konsumenten von Ecstasy häufig unter sogenannten „Flashbacks", visuelle Halluzinationen, die von ein paar Minuten bis zu mehreren Tagen andauern können.
Die Betroffenen leiden dabei oft unter Herzrhythmusstörungen, Hitzewallungen und Schweißausbrüchen.
Häufige neurologische Störungen sind außerdem Krampfanfälle, sowie Hirnblutungen und Hornhautveränderungen am Auge.
Nach heutigem Erkenntnisstand verursacht Ecstasy keine körperliche Abhängigkeit, es wird jedoch die Entstehung einer Toleranz beobachtet, sodass die Betroffenen ihre Dosis immer weiter erhöhen müssen , um die gewünschte Wirkung zu erreichen.