Der Begriff Depression leitet sich vom lateinischen Verb „deprimere" = „niederdrücken" ab. Sie bezeichnet einen Zustand psychischer Niedergeschlagenheit, der über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt. In der psychiatrischen Terminologie wird dann von einer depressiven Episode gesprochen.
Im Falle der postnatelen (postpartalen) Depression entwickelt eine Mutter in den ersten Wochen bis Monaten nach der Geburt ein starkes Gefühl der Niedergeschlagenheit und Trauer.
Man geht davon aus, dass diese Art der Depression eine Umstellungsreaktion des Körpers auf die neue Situation nach der Geburt ist. Sie wird deshalb auch zu den sogenannten organischen Depressionen gezählt.
Etwa 10-15% aller Mütter, insbesondere jüngere Frauen, sind nach der Schwangerschaft von einer postpartalen Depression betroffen.
Besonders nach der ersten Schwangerschaft tritt diese Erkrankung sehr häufig auf.
Letzte Aktualisierung am 15.02.2009.