Der so genannte orale Glukosetoleranztest (OGTT) ist ein Zuckerbelastungstest. Mit Hilfe dieser Untersuchung lässt sich ermitteln, wie der menschliche Körper eine festgelegte, von außen zugeführte Menge an Zucker verarbeitet.
Die Bezeichnung „oral" steht für „über den Mund aufgenommen" und sagt somit aus, dass die Zuckerlösung durch Trinken in den Körper gelangt ist. Der Glukosetoleranztest ist eine ergänzende Untersuchung zur Blutzuckermessung.
Wann wird ein Glukosetoleranztest gemacht?
Der orale Glukosetoleranztest dient dem Nachweis beziehungsweise dem Ausschluss eines Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Es gibt verschiedene Gründe, diese Untersuchung durchzuführen.
Dazu zählen:
- Hinweise für das Vorliegen einer Zuckerkrankheit
- Vorausgegangene Labortests, wie eine Blutzuckmessung, die auffällig waren, aber keine eindeutigen Ergenisse liefern konnten
- Ein bereits erfolgter Nachweis von Zucker im Urin
- Das Vorliegen einer Schwangerschaft
Wenn bereits stark erhöhte Blutzuckerwerte auf das Vorliegen eines Diabetes mellitus hinweisen, muss der Test nicht zusätzlich durchgeführt werden.
Letzte Aktualisierung am 28.07.2009.