Die häufigste Erkrankung der großen Blutgefäße ist die Arteriosklerose. Dabei sammeln sich Ablagerungen, so genannte Plaques, an den Wänden der Blutgefäße an und verhärten diese. Mit der Zeit können diese Plaques immer dicker werden und die Blutgefäße immer mehr einengen, sodass weniger Blut durch die Gefäße fließen kann. Die Folge dieser fortschreitenden Gefäßverengungen sind Durchblutungsstörungen, die sich zu Schlaganfällen, Herzinfarkten und arteriellen Verschlusskrankheiten entwickeln können.
Die Ursachen für eine Arteriosklerose sind vielfältig. Die häufigsten Auslöser sind die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), das metabolische Syndrom, erhöhte Blutfette (Hypercholesterinämie/ Hypertriglyceridämie), ein erhöhter Blutdruck (Hypertonie), Übergewicht und Rauchen.
Die Vielzahl an Faktoren, die zu einer Arteriosklerose führen können zeigt, dass nicht nur Diabetiker von dieser Erkrankung betroffen sind. Allerdings entwickelt sich bei Diabetikern eine Arteriosklerose wesentlich schneller, da erhöhte Blutzuckerwerte eine Ablagerung der Plaques an den Gefäßwänden begünstigen.
Letzte Aktualisierung am 27.07.2009.