Das Metabolische Syndrom ist das Zusammenspiel aus einem zu hohem Blutzuckerspiegel, Übergewicht, zu hohen Cholesterinwerten im Blut und einem zu hohen Blutdruck. Wegen dieser vier Risikofaktoren wird das metabolische Syndrom auch als tödliches Quartett bezeichnet. Die Definitionen für das metabolische Syndrom wurden jedoch in den letzten Jahren immer wieder geändert - eine einheitliche Definition existiert bislang noch nicht.
International wird jedoch am häufigsten die Definition der International Diabetes Federation (IDF) angewandt. Diese sieht als Voraussetzung für das metabolische Syndrom zunächst die Fettleibigkeit (Adipositas). Ein besonders hohes Risiko stellt hierbei das Vorliegen einer bauchbetonten Fettleibigkeit dar, sowie ein Taillenumfang von über 94 cm bei Männern und über 80cm bei Frauen.
Kommen zu diesem Risikofaktor der Adipositas noch zwei der drei folgenden Risikofaktoren
hinzu, wird nach der Definition der IDF vom metabolischen Syndrom gesprochen. Personen, die von einem metabolischen Syndrom betroffen sind, haben ein doppelt so hohes Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken. Das Risiko, einen Diabetes mellitus zu entwickeln, erhöht sich sogar um das Fünffache.