Die Diagnose lässt sich durch den Arzt meist einfach stellen. Die Schilderungen des Patienten deuten oft bereits auf ein Hämorrhoidalleiden hin. In der Regel lässt sich die Hämorrhoiden-Erkrankung dann durch einfache Untersuchung (Tastuntersuchung, Betrachtung) der Analregion feststellen. Damit andere Erkrankungen, die hinter den Beschwerden stecken könnten, ausgeschlossen werden, wird oft eine Spiegelung des Mastdarms (Rektoskopie) durchgeführt.
Nicht selten wird eine Analvenenthrombose (meist sehr schmerzhafte Verlegung einer Vene am After) mit Hämorrhoiden verwechselt. Auch sollten Tumore ausgeschlossen werden, da sie ebenfalls zu Blutauflagerungen auf dem Stuhl führen können.