In die Haut eingelagerte spezialisierte Zellen bilden Melanin. Dieser Farbstoff schützt alle darunter liegenden Zellen bis zu einem gewissen Grad vor schädlicher Strahlung. Außerdem kann die Melaninproduktion gesteigert werden, wenn die Beleuchtungszeit und -intensität erhöht wird.
Die Haut bildet durch verschiedene Strukturen eine natürliche Barriere gegen Keime. Außerdem existieren in der Haut Immunzellen, die eventuell eingedrungene Feinde bekämpfen können.
Die Haut besitzt Schweißdrüsen, die Wasser und Elektrolyte abgeben können. Dadurch wird Wärmeenergie abgeführt, der Körper kühlt ab.
Über Schweiß und Verdunstung kann die Haut den Wasserbestand des Körpers maßgeblich beeinflussen.
Alle Tastrezeptoren sind in die Haut eingelagert, da sie als einziges Organ direkten Kontakt zur Außenwelt hat. Die höchste Dichte der Rezeptoren ist in der Hand und der Lippe lokalisiert.
Freie Nervenendigungen in der Haut erfassen Temperaturunterschiede zwischen der Hautoberfläche und anderen Gegenständen. Auch die Temperatur der Luft wird über diese Rezeptoren gemessen. Außerdem leiten sie Reflexe ein, die vor Verletzungen schützen (z.B. Hand von heißer Herdplatte zurückziehen).