Die Subkutis (Unterhaut) versorgt alle darüberliegenden Hautschichten und sorgt durch die große Zahl an Fettzellen für die Verschieblichkeit der Haut gegen darunterliegende Gewebe und isoliert den Körper, verhindert so also größere Wärmeverluste. In ihr verlaufen Blutgefäße und Nerven. Außerdem beherbergt sie die Lamellenkörperchen, die einen wichtigen Teil des Tastsinns ausmachen.
Diese Schicht besteht hauptsächlich aus Bindegewebe. Hier finden sich die Ruffini-Körperchen, die Druckänderungen erfassen und diese an das Gehirn weiterleiten (Tastsinn)
Die Zapfenschicht verankert die Epidermis am Körper. Dazu ist sie mit bestimmten Proteinen ausgestattet, wie z.B. Ankerfibrillen. Außerdem besteht diese Schicht aus Bindegewebe und Abwehrzellen, wie z.B. Makrophagen (Fresszellen). Wichtig sind hier auch die Meissner-Tastkörperchen, die einen wichtigen Beitrag zum Tastsinn leisten.
Hier sitzen die Stammzellen, die durch Teilung neue Hautzellen erschaffen. Diese „wandern" dann nach außen, während sie sich immer weiter entwickeln und schließlich absterben.
Des weiteren siedeln sich hier Melanozyten und Merkel-Zellen an.
Melanozyten bilden Melanin, was die Haut dunkler färbt und somit den UV-Schutz des Körpers darstellt.
Merkel-Zellen sind Rezeptoren (Empfänger) für Berührungsreize und Vibrationen niedriger Frequenzen.
Diese Schicht besteht aus Zellen, die ihre stachelartigen Fortsätze Richtung Außenwelt ausrichten. In dieser Etage finden sich auch die Langerhans-Zellen. Sie sind wichtiger Bestandteil der angeborenen Immunität und des Schutzes vor eingedrungenen Keimen.
Das Stratum granulosum besteht aus Zellen, die mit kleinen Bläschen gefüllt sind. Sie stoßen im weiteren Wachstum ihren Inhalt aus, welcher dann unter anderem den Fettfilm bildet und den Zusammenhalt der Zellen ermöglicht.
Diese Schicht existiert nur im Bereich der Leistenhaut (an Händen und Füßen). Ihren Namen verdankt sie der rot glänzenden Farbe, die sie im mikroskopischen Präparat hat.
Die Hornschicht besteht aus abgestorbenen, verhornten Zellen, zwischen denen sich ein Fettfilm ausgebreitet hat. Der Film verhindert ein Eindringen von Wasser, die Zellen bilden eine Barriere gegen Keime.