Um die Atemwege zu reinigen, ist der Husten ein zweckmäßiger und schützender Reflex. Da der Hustenreflex ein automatischer Prozess ist, kann man ihn nur schwer unterdrücken. Die Ursachen die ein Husten auslösen kann, sind neben der Irritation der Schleimhaut im Atemtrakt auch die Reizung im Brustkorb oder im Magen-Darm-Trakt. Diese auslösenden Reize können mechanischer, chemischer oder entzündlicher Natur sein. Zu den mechanischen Reizen werden Schleim, Staub oder Druck auf die Bronchien gezählt.
An chemischen Reizen zu nennen sind Zigarettenrauch oder reizende Gase (z.B. Rauchgas). Der durch Asthma auftretender Husten beruht auf entzündliche Prozesse. Denn die körpereigenen Botenstoffe, die an dem Entzündungsgeschehen mitwirken, sind die Auslöser des Hustens. Es gibt folgende Unterschiede zwischen dem trockenen Reizhusten (unproduktiver Husten) und dem produktiven Husten. Beim trockenen Reizhusten ist in den Atemwegen kein Schleim vorhanden so dass der Hustenstoß hier nicht effektiv sein kann, was zu Folge hat, dass er nicht abgehustet werden kann.
Beim produktiven Husten, bei dem Schleim abgehustet wird kann je nach Farbe und Konsistenz zwischen weißlichem, grünlichem, gelblichen und schleimigen, zähen oder blutigem Auswurf unterschieden werden. Ferner berichten die Betroffenen ihren Husten als quälend, schmerzhaft oder als heiser an. Der Husten kann auch an bestimmte umstände gekoppelt sein, wie an Belastung, Nahrungsaufnahme oder Lagewechsel. Man unterscheidet je nach Abhängigkeit und Dauer des Hustens zwischen akutem und chronischem Husten. Besteht der Husten länger als drei Wochen, wird er als chronisch bezeichnet.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.