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Lymphogranuloma inguinale


Eine Lymphknotenentzündung durch Chlamydien

Das Lymphogranuloma inguinale (auch als Lymphogranuloma venereum bezeichnet) ist eine Geschlechtskrankheit, die vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird. Auslöser für diese Krankheit ist eine spezielle Untergruppe von Bakterien, nämlich Chlamydia trachomatis Serotyp L1 bis L3. Die Krankheit äußert sich zuerst an der Eintrittsstelle, um dann auf die regionalen Lymphknoten überzugehen und zum Teil sogar generalisierte Symptome hervorzurufen. Der beste Schutz vor einer Infektion besteht in der Verwendung von Kondomen, vor allem beim Geschlechtsverkehr mit unbekannten Partnern. Die Krankheit tritt vor allem in wärmeren Ländern bei Menschen mit niedrigerem Sozialstatus auf. Sie wird jedoch häufig von dort eingeschleppt (Sextourismus) und kann dann, unter optimalen Bedingungen, kleine Epidemien in Deutschland auslösen.

Lymphogranuloma inguinale - Ursachen »

Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.

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