Wird eine Phimose nicht behandelt, so können immer wiederkehrende Eichelentzündungen und die damit verbundene Vernarbung der Vorhaut zu einer weiteren Verschlimmerung der Phimose führen.
Der eventuell vorhandene Harnverhalt kann durch einen Rückstau des Urins die Nieren schädigen.
Außerdem kann bei Patienten nach der Pubertät durch das sich unter der Vorhaut sammelnde Sekret- und Spermareste (Smegma) die Wahrscheinlichkeit, an einem Peniskrebs zu erkranken, erhöht sein.
Wird eine Beschneidung durchgeführt, so lassen sich damit nahezu 100% aller Phimosen heilen. Auch das Risiko für Peniskrebs geht zurück, sofern fortan auf eine ausreichende Hygiene geachtet wird.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.