Als äußere Risikofaktoren bezeichnet man von außen kommende Einflüsse auf die Entstehung einer Erkrankung, die beeinflussbar sind. Zu den äußeren Risikofaktoren der Arthrose gehören:
Gelenksverletzungen
Verletzungen an den Gelenken, die nicht vollständig zur Ausheilung gekommen sind, können eine Arthrose hervorrufen. Oft sind nicht ausreichend behandelte Unfälle in der Vorgeschichte Ursache einer Arthrose.
Bestimmte Sportarten
Nur bestimmte Sportarten haben einen schädigenden Einfluss auf einzelne Gelenke. Dazu gehören z.B. Tennis oder Fußball. Auch die dauerhafte Überlastung bei Leistungssport kann im Alter, das Risiko für Arthrose erhöhen.
Bestimmte Berufe
Bei langjähriger bis jahrzehntelanger Ausübung können bestimmte Berufe, z.B. Bodenleger, durch häufige Wiederholung der Arbeitsabläufe, die Entstehung von Arthrose begünstigen.
Übergewicht
Bisher konnte man das Übergewicht nicht eindeutig als Risikofaktor für Arthrose belegen. Bei Frauen besteht jedoch zumindest für das Kniegelenk eine enge Verknüpfung von Übergewicht und Arhroserisiko als sicher. Wichtig ist, dass bei übergewichtigen Patienten, eine Gewichtsreduktion den Krankheitsverlauf einer bestehenden Arthrose positiv beeinflusst.
Lebensstil
Ernährungsgewohnheiten, Nikotinsucht und psychische Probleme (Depression, Angstzustände etc.) werden als Risikofaktoren der Arthrose untersucht.
Zum Abschluss eine kurze Zusammenfassung aller möglichen Risikofaktoren, die bei der Entstehung der Arthrose mitwirken können:
- Zunehmendes Alter
- Geschlecht ( w> m)
- Übergewicht
- Gelenküberlastung
- angeborene oder erworbene Fehlstellungen der Gelenke
- Gelenktraumata
- frühe operative Eingriffe
- mangelnde Bewegung
- Überbeanspruchung der Gelenke über längere Zeit
- Unebenheiten, zu große oder zu kleine Gelenke
- Instabile Gelenke
- Vergiftungen
Merke: Eine bestehende Arthrose kann sich durch Kälte, Nässe und starke Belastungen verschlimmern.
Letzte Aktualisierung am 30.07.2009.