Rheumatoide-Arthritis - Ursachen
Genetische Veranlagung ist eins der Ursachen
Die Erkrankung, bei der eine genetische Veranlagung (HLA-DR 4, HLA-DR 1) und Umweltfaktoren eine Rolle spielt und Frauen im Alter von 20 – 50 Jahren etwa 3-4 mal so häufig betroffen sind wie Männer, tritt vor allem zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr auf. Nach dem 60. Lebensalter ist die Anzahl bei Frauen und Männern ausgeglichen. Eine autoimmune Fehlregulation bewirkt durch die Freisetzung von entzündungsfördernden Signalbotenstoffen (IL-1, IL-6, TNF- u.a.) eine Entzündung der Gelenkschleimhaut (Synovialitis). Typisch für die rheumatoide Arthritis ist eine sogenannte Pannus-Bildung, spezifische Zellen, die Knochen und Knorpelgewebe durch Enzymproduktion zerstören und zu den typischen schmerzhaften Deformationen vor allem an Händen und Füßen und im Langzeitverlauf zur Invalidität führen können.
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Letzte Aktualisierung am 06.08.2009.
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