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Antiphospholipid-Syndrom


Es ist eine Autoimmunerkrankung

Das Antiphospholipid-Syndrom betrifft vor allem Frauen und ist der häufigste Grund für Schlaganfälle in jüngeren Jahren. Bei dieser Erkrankung kommt es zur Bildung von Antikörpern gegen Strukturen, die für die Blutgerinnung verantwortlich sind.

Durch die Reaktion der Antikörper mit diesen Strukturen kommt es zur Bildung von Blutgerinnseln. Je nachdem, wo diese auftreten, kommt es entweder zu Schlaganfällen, Thrombosen, Herzinfarkten, Lungenembolien oder Schwangerschaftskomplikationen. Oft tritt das Antiphospholipid-Syndrom mit anderen Krankheiten verknüpft auf, z.B. mit Lupus erythematodes. Der Grund hierfür ist bisher nicht bekannt.

Das Antiphospholipid-Syndrom zählt zu den Autoimmunerkrankungen, zur Untergruppe der Kollagenosen. Autoimmunerkrankungen entstehen, wenn das Immunsystem Antikörper („Angriffsstoffe") gegen körpereigene Strukturen bildet.


Antiphospholipid-Syndrom - Ursachen »

Letzte Aktualisierung am 06.08.2009.

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