Um das Raynaud-Syndrom zu kontrollieren, sollte auf ausreichenden Kälteschutz geachtet werden.
Ein Ausbruch des Lupus der Haut zu verhindern, muss direkte Sonneneinstrahlung gemieden werden. Bei Kontakt mit UV-Strahlung sollte Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor aufgetragen werden. Bräunungsstudios sollten nicht besucht werden.
Dehnübungen und heiße Duschen am Morgen können die Schmerzen bei Bestehen eines Fibromyalgiesyndroms lindern.
Die Therapie durch Medikamente zielt vor allem auf eine Immunsuppression (Unterdrückung des Immunsystems) ab. Hierzu können verschiedene Substanzen verwendet werden, die die Teilung von bestimmten Abwehrzellen (B-Leukozyten) verhindern. Solche Stoffe werden, gemäß ihrer Wirkung, Immunsuppressiva genannt.
Es gibt viele verschiedene Medikamente dieser Gruppe, die bei Lupus eingesetzt werden:
Bei leichten Verläufen werden NSAR (nicht-steroidale Anti-Rheumatika) eingesetzt.
Überwiegt die Arthritis die anderen Symptome, so wird häufig das Rheuma-Mittel Methotrexat eingesetzt.
Sind auch Herz oder Nieren betroffen, so kommen Cyclophosphamid und Azathioprin zusätzlich zum Einsatz. Eine Alternative hierzu bietet Mycophenolat-Mofetil, das eine immer größer werdende Bedeutung erlangt.
Bei schwersten Krankheitsverläufen wird es nötig, Rituximab anzuwenden. Es greift B-Zellen an.
Die letzte Behandlungsstufe, die jedoch nur im äußersten Notfall angewendet wird, ist die Stammzelltransplantation.