Heute stehen der Medizin zahlreiche Methoden zur Verfügung, um eine rheumatische Erkrankung zu diagnostizieren. Es gibt bestimmte Kriterien, die eine definitive Diagnose einer rheumatischen Erkrankung erlauben. Das American College of Rheumatology hat im Jahre 1987 verschiedene Diagnosekriterien aufgestellt, um das Krankheitsbild der rheumatoiden Arthritis zu vereinheitlichen. Von diesen Diagnosekriterien müssen mindestens vier erfüllt sein, um die Diagnose einer Rheumaerkrankung sicher stellen zu können. Hierbei sind folgende Diagnosekriterien zu beachten:
Die Rheuma-Diagnose ist eine recht schwierige und unsichere Angelegenheit. Vor allem im Anfangsstadium einer rheumatischen Erkrankung ist es äußerst schwierig, eine sichere Diagnose zu stellen. Der Grund hierfür ist, dass es zahlreiche unterschiedliche Krankheitsbilder und Symptome von Rheumatismus gibt, die nicht immer klar voneinander abzugrenzen sind. Die schwere Diagnosestellung von Rheuma stellt auch ein großes Problem für den betroffenen Menschen dar. Die Krankheit lässt sich natürlich umso wirkungsvoller bekämpfen, je früher sie erkannt und angemessen behandelt wird.
Besteht also der Verdacht auf Rheuma, so sollten Sie sich frühzeitig sn einen Fachmann wenden. Eine zuverlässige Diagnose erfordert in der Regel mehrere Befunde. Dazu gehören unter anderem die Anamnese (aufgrund des Faktors der Vererbbarkeit, familiäre Vorbelastung), die individuellen Krankheitssymptome, Labordaten sowie bildgebende Verfahren.
Im folgenden werden die effektivsten Methoden vorgestellt. Hierzu gehören insbesondere: