Albträume sind allgemein bekannt und können meist selbst als solche erkannt werden beziehungsweise durch die Schilderung des Betroffenen festgestellt werden. Eine weitergehende Diagnostik kann in einem Schlaflabor stattfinden, also einer Einrichtung, bei der der Patient und seine Körperfunktionen im Schlaf beobachtet werden kann.
Vom Albtraum zu unterscheiden ist der Pavor nocturnus. Das ist eine Schlafstörung, die vor allem bei Kindern aus einer Tiefschlafphase auftritt. Oft bemerken Angehörige nachts ein Stöhnen und Schreien, der Betroffene entwickelt häufiger als beim Albtraum Reaktionen wie Kaltschweißigkeit und Herzrasen. Wach wird der Betroffene beim Pavor nocturnus erst später, außerdem kann er sich in der Regel nicht an den Traum erinnern.
Albträume können auch bei anderen Schlafstörungen gehäuft auftreten, z. B. der Schlafapnoe (häufige Atemaussetzer im Schlaf). Diese müssen vor einer Behandlung der Albträume selbst ausgeschlossen werden.