Ein wegweisendes Experiment zur inneren Uhr
Wie wurde herausgefunden, dass die innere Uhr tatsächlich existiert?
In den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde durch das Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie, das sich damals in München befand, ein Experiment durchgeführt, das das Vorhandensein der inneren Uhr aufzeigte. Mehr als 400 Personen lebten versuchsweise für einige Wochen jeweils allein unterirdisch in einem Gebäude, völlig abgeschnitten von der äußeren Uhr und von irgendwelchen Hinweisen darauf. Sie sollten immer dann schlafen gehen und wieder aufstehen, wenn sie sich danach fühlten. Es zeigte sich, dass Menschen auch ohne äußere Einflüsse einen regelmäßigen Lebensrhythmus einhalten, der allerdings nicht 24, sondern durchschnittlich etwa 25 Stunden dauert. In späteren Versuchen wurde bei Erlaubnis von „Nickerchen" zwischendurch wiederum ein 24-Stunden-Takt festgestellt. Die Ergebnisse zeigen aber das Vorhandensein eines inneren Zeitgebers, der die Körperfunktionen steuert.
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Steuerung der inneren Uhr »
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.
Schlafstörungen
