Im Schlaflabor können Schlafstörungen diagnostiziert werden beziehungsweise der Verlauf der Störungen unter Behandlung kontrolliert werden. Anhand der Untersuchungen können diverse Schlafstörungen unterschieden werden. In vielen Fällen können die Ursachen festgestellt werden. Eine gezielte Behandlung der jeweiligen Störung ist dann möglich.
Diese Schlafstörungen äußern sich darin, dass der Betroffene nur sehr schlecht einschläft beziehungsweise nachts häufig aufwacht und nicht wieder einschlafen kann. Die Ursachen sind vielfältig, nicht immer wird ein Grund für die Schlafstörungen gefunden.
Der Betroffene ist tagsüber müde und leidet unter Leistungs- und Konzentrationseinbußen. Es kann zum so genannten Sekundenschlaf kommen, der mitunter gefährlich werden kann. Die Ursachen für Tagesmüdigkeit sind ebenfalls sehr unterschiedlich. Nicht selten liegt ein Schlafapnoe-Syndrom vor, eine Erkrankung, bei der es durch verengte obere Atemwege zu häufigen Aussetzern der Atmung im Schlaf kommt. Es gibt aber noch diverse weitere Störungen, die mit Tagesmüdigkeit einhergehen.
Narkolepsie ist eine Erkrankung, bei der der Betroffene tagsüber oft einen starken Schlafdrang verspürt und unvermittelt einschläft, nachts aber oft wach liegt.
Bei dieser Erkrankung kommt es zu Missempfindungen in den Beinen, die nur dann zurückgehen, wenn sich der Patient bewegt.
Es gibt noch viele weitere Problematiken, die mit dem Schlaf in Zusammenhang stehen und dementsprechend im Schlaflabor analysiert werden können.