Veränderungen der Schlafgewohnheiten im Alter
Im Allgemeinen schlafen ältere Personen kürzer als junge Menschen
Ab dem 60. bis 70. Lebensjahr kommt es langsam zur Verkürzung der Nachtschlafzeit. Zuvor schläft der Mensch im Durchschnitt 7 bis 8 Stunden, im Alter sind es oft nur noch 5 bis 6 Stunden. Zudem sind die Tiefschlafphasen vermindert. Die Phase, in der der Mensch am tiefsten schläft (Schlafphase IV), kommt nicht selten so gut wie gar nicht mehr vor. Die Tatsache, dass der ältere Mensch die meiste Zeit nur leicht schläft, führt auch dazu, dass er schneller auch bei geringeren Reizen aufwacht. Insgesamt ist der Schlaf nicht mehr so erholsam wie früher. Durch ein oder mehrere Tagesschläfchen kann das Defizit aber wieder ausgeglichen werden. Bei den typischen Veränderungen handelt es sich nicht um eine krankhafte Störung. Sie können aber unter Umständen belastend sein.
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Ursachen für Schlafstörungen im Alter »
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.
Schlafstörungen
