Das Schlafwandeln wird oft bereits durch währenddessen anwesende Personen als solches erkannt. Bei Kindern ist meist eine ärztliche Untersuchung nicht einmal notwendig, nur bei sehr häufigem Schlafwandeln sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Bei Erwachsenen sollte Schlafwandeln aber immer abgeklärt werden. Dies erfolgt in der Regel durch den Neurologen (Nervenheilkundler) oder den Psychiater. Hier wird beispielsweise eine Untersuchung der Gehirnaktivität durchgeführt (EEG, Elektroenzephalogramm). Wichtig ist auch die Untersuchung, welche Ursachen (z. B. Fieber, Alkohol, Arzneimittel) das Schlafwandeln bedingen.
Einige andere Störungen können manchmal mit dem Schlafwandeln verwechselt werden. Schon wenn jemand schlaftrunken ist, kann dies mitunter wie Schlafwandeln wirken. Manche Formen der Epilepsie ähneln den Vorgängen beim Schlafwandeln. Bei alten Menschen mit Demenz (z. B. Alzheimer-Erkrankung) kann ein Verwirrtheitszustand nachts ähnlich aussehen wie Schlafwandeln. Schließlich wird die Störung auch bisweilen nur vorgetäuscht.