Es kommt zu mehr oder weniger lauten Atemgeräuschen, die von leichtem Rauschen bis hin zu starkem „Sägen" und Röcheln reichen können. Bei einem Schnarcher können die Tiefschlafphasen und Traumphasen (REM-Phasen) des Schlafes verkürzt sein. Der Schlaf ist daher oft weniger erholsam als bei nicht schnarchenden Menschen. Dies hat Auswirkungen auf den folgenden Tag. Der Schnarcher klagt oft über Tagesmüdigkeit, nicht selten besteht eine eingeschränkte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit.
Meist wird das Schnarchen nicht vom Betroffenen selbst, sondern vom Partner bemerkt. Dieser leidet unter Umständen noch mehr unter den lauten Geräuschen, da der Schlaf oft noch stärker gestört wird als beim Schnarcher selbst.
Bei ausgeprägtem Schnarchen mit stärkerer Verengung des Rachens kann es zu häufigen Atemaussetzern im Schlaf kommen. Die Erkrankung wird Schlafapnoe-Syndrom (SAS) genannt. Durch das Stocken der Atmung entsteht ein Weckreiz im Gehirn, damit der Betroffene wieder Luft holen kann. Die häufigen kurzen Wachzeiten werden vom Patienten meist nicht bemerkt. Am Tage kommt es dann zu starker Müdigkeit, es besteht auch ein höheres Risiko für weitere Erkrankungen.