Neben dem „normalen" Traum gibt es einige Sonderformen von Träumen, die mehr oder weniger häufig auftreten können.
Im Albtraum werden Ereignisse geträumt, die zur Angst und Beklemmung führen. Es handelt sich oft um Träume von Katastrophen, Verfolgungen und Ähnlichem. Negativ besetzte Trauminhalte treten insgesamt häufig auf. Manchmal ist im Trauminhalt, objektiv gesehen, keine bedrohliche Situation zu finden. Die angstvollen Emotionen sind bei einem solchen Albtraum dennoch vorhanden.
Beim Pavor nocturnus handelt es sich um eine Art Angsttraum, von dem meist Kinder betroffen sind. Es kommt aus der Tiefschlafphase heraus zu Angstsymptomen wie Herzrasen und Kaltschweißigkeit, oft begleitet von Stöhnen und Schreien, der Betroffene ist dabei noch nicht ansprechbar und wird erst später wach. In der Regel kann der Traum nicht erinnert werden.
Im Wahrtraum wird eine reale Gegebenheit geträumt. Es kann sich um Geschehnisse der Vergangenheit oder Zukunft handeln, es wurde auch schon über Wahrträume mit Ereignissen der Gegenwart an anderen Orten berichtet.
Bei einem Klartraum ist sich der Träumende bewusst, dass er gerade träumt. Die Handlungen und Schauplätze können im Traum von dem Schlafenden durch das Bewusstsein gelenkt werden. Ein Klartraum kann spontan auftreten oder aber durch verschiedene Maßnahmen hervorgerufen werden, eine sichere Methode gibt es jedoch nicht.