Geträumt wird besonders häufig und intensiv im so genannten REM-Stadium des Schlafes, aber nicht selten auch in anderen Schlafphasen. REM bedeutet „rapid eye movement", also eine Phase mit schnellen Augenbewegungen, die mehrmals pro Nacht vorkommt. Ansonsten sind die Muskeln, die im Wachzustand willkürlich bewegt werden können, gelähmt. Viele Teile des Gehirns sind jedoch genau so aktiv wie bei Wachheit. Daher kommen die Sinneseindrücke im Traum durch Vorgänge im zentralen Nervensystem zustande. Das Gedächtnis hat einen großen Anteil an den Inhalten der Träume. Welche Abläufe genau den Traum erzeugen und steuern, ist immer noch unbekannt.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.