Um eine Diagnose zu stellen, wird der behandelnde Arzt zunächst eine Anamnese, also die Krankheitsgeschichte, erheben. Wichtig ist dabei die Art des Schmerzes, dessen Lokalisation und das Auftreten von Begleitsymptomen.
Anschließend wird der Arzt den Bauch abtasten und abhorchen. Eine Blutprobe aus einer Armvene wird abgenommen, um diese im Labor untersuchen zu lassen. Unerlässlich sind die Untersuchung des Bauches mit einem Ultraschallgerät, das Röntgen des Oberkörpers und des Bauches, sowie das Erstellen eines EKGs.
Es besteht die Möglichkeit, Magen und Darm endoskopisch zu untersuchen sowie eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) zu erstellen. Allerdings bleibt in akuten, sehr dringenden Fällen oft nicht die Zeit für eine so aufwendige Untersuchung.
Je nach Ergebnis der Untersuchungen wird ein Team aus Ärzten mehrerer Fachbereiche eine Diagnose stellen und entscheiden, ob eine Operation durchgeführt werden muss oder ob die Erkrankung konservativ, das heißt ohne chirurgischen Eingriff, behandelt wird.
Letzte Aktualisierung am 25.09.2009.