Anschließend untersucht der Arzt eine Urinprobe mithilfe eines Mikroskops und eines Schnelltests und bestimmt die Menge der roten Blutkörperchen. Bei der körperlichen Untersuchung beklopft und ertastet der Arzt Nieren und Blase und testet Bauch und Flanken auf Schmerzempfindlichkeit.
In Labor können durch eine Blut- und Urinprobe verschiedene Werte wie die Anzahl der Blutkörperchen, möglicherweise vorhandene Bakterien, Eiweiße und Zucker sowie Entzündungsmarker bestimmt werden. Alle Werte zusammen ergeben häufig schon eine Verdachtsdiagnose.
Dieser Verdacht wird durch bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Röntgen, Computertomographie (CT) oder auch Magnetresonanztomographie (MRT) bestätigt. Zusätzlich können die Organe durch ein Röntgen mit Kontrastmittelgabe und die Darstellung der Gefäße (Angiographie) untersucht werden. Besteht ein Verdacht auf eine schwere Nierenerkrankung, wird eine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen.