Zunächst ist es für den Arzt wichtig zu wissen, wann die Schmerzen zum ersten Mal aufgetreten sind, wie lange sie schon bestehen und wie sie sich anfühlen. Außerdem geben Schmerzort und -intensität einen wichtigen Hinweis auf die zugrunde liegende Erkrankung. Treten die Schmerzen besonders bei Belastung auf und werden in Ruhe besser, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Herzkrankheit vor. Der Arzt fragt auch nach möglichen Begleitsymptomen wie Atemnot, Herzrasen, Schwindelgefühl, Aufstoßen oder Fieber. Bestehen beim Patienten Vorerkrankungen zum Beispiel des Herzens, der Lunge oder der Speiseröhre, sollte er dies dem Arzt unbedingt mitteilen.
Bei der klinischen Untersuchung, begutachtet der Arzt die Hautfarbe des Patienten und die sichtbaren Gefäße, er misste Blutdruck, Puls und Temperatur. Außerdem untersucht er mittels Stethoskop Herztöne und Atemgeräusche.
Durch eine Blutprobe können im Labor verschiedene Stoffe im Blut bestimmt werden, die einen Hinweis auf die Ursache der Schmerzen geben.
Der Arzt wird außerdem ein EKG erstellen und er kann zusätzlich das Herz im Ultraschall untersuchen. Häufig wird auch ein Röntgenbild des Brustkorbs oder eine Computertomographie (CT) erstellt. Vermutet man die Ursache der Schmerzen eher im Bauch, kann dieser auch mit einen Ultraschallgerät untersucht werden
Letzte Aktualisierung am 30.09.2009.