Bei der anschließenden körperlichen Untersuchung wird der Arzt genau Haut, Fingernägel und Haare untersuchen und den Haarwuchs am gesamten Körper betrachten. Bei einigen Erkrankungen lassen sich weitere charakteristische Zeichen beobachten, wie zum Beispiel die Blässe von Haut und Schleimhäuten bei Anämie durch Eisenmangel oder auch eine Schilddrüsenvergrößerung bei Erkrankungen dieses Organs.
Im Labor wird eine Blutprobe untersucht, ein Blutbild erstellt und die Konzentration der Hormone im Blut bestimmt. Je nach Verdachtsdiagnose können weitere Stoffe gemessen werden, um insbesondere Stoffwechselstörungen zu erkennen.
Unter dem Mikroskop werden Haare und Haarwurzel untersucht, wobei man den Bau und das Entwicklungsstadium des Haares beurteilen kann und so Hinweise auf die Ursache des Haarausfalls erhält.
Wichtig ist auch, dass Patienten die ausgefallenen Haare genau zählen. Bis zu 100 Haare am Tag zu verlieren ist ganz normal.