Bei Erkältungen oder einer Grippe müssen meist keine Medikamente eingenommen werden. Nach einigen Tagen vergehen die Halsschmerzen und die Heiserkeit von selbst. Unterstützend können Patienten warmen, mit Honig gesüßten Tee trinken oder zuckerfreie Bonbons lutschen. In jeder Apotheke gibt es zudem rezeptfreie Lutschpastillen, die die Schleimhaut beruhigen und Halsschmerzen lindern.
Wenn eine Infektion durch Bakterien die Ursache der Heiserkeit ist und diese nicht von selbst ausheilt, können Antibiotika die Krankheitserreger bekämpfen.
Allergische Reaktionen können durch die Gabe von Kortison gelindert werden. Dabei muss immer herausgefunden werden, was die Allergie ausgelöst hat. Sind es beispielsweise bestimmte Medikamente, müssen diese nach Absprache mit dem Arzt abgesetzt werden.
Eine Schilddrüsenunterfunktion kann gut durch Medikamente ausgeglichen werden. Das gleiche gilt für den Proteinmangel.
Wenn lediglich eine Austrocknung der Schleimhäute die Ursache der Heiserkeit ist, sollten die Patienten darauf achten, viel zu trinken und die Luftfeuchtigkeit im Raum zu erhöhen.
Eine Lähmung des Nerven, der die Stimmbänder steuert, kann unter Umständen wieder vergehen. Wurde dieser jedoch bei einer Operation im Halsbereich vollständig durchtrennt, kann es auch sein, dass die Heiserkeit dauerhaft bestehen bleibt.
Tumore, insbesondere der Kehlkopfkrebs, müssen je nach Stadium entfernt werden. Zusätzlich zum operativen Eingriff wird eine Strahlen- oder Chemotherapie durchgeführt.